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Warnzeichen und Augenuntersuchungen

Niemand sagt Bescheid, dass er die Tafel nicht mehr sieht. Die Zeichen sind leise, und ein Screening ist ein Netz mit Löchern.

2 Artikel · Grundlage Kapitel 3, Kapitel 13 · Zuletzt geprüft 29. Oktober 2026

Die Kurzfassung

Kinder sagen selten, dass die Welt unscharf ist, denn sie wissen nicht, dass sie scharf sein sollte. Die Zeichen sind indirekt: nah heranrücken, Augen zusammenkneifen, den Kopf schief halten, Reiben, beim Lesen die Zeile verlieren, ein Einbruch der Schulleistungen. Einige Zeichen – ein schielendes Auge nach etwa dem vierten Lebensmonat, eine weiße Pupille auf Fotos, plötzliche Schmerzen oder Lichtempfindlichkeit – bedeuten einen Termin noch diese Woche, nicht erst bei der nächsten Vorsorge. Screenings in Praxis, Kita oder Schule finden manche Probleme und übersehen andere, besonders Weitsichtigkeit und Astigmatismus; ein bestandenes Screening ist deshalb keine Untersuchung. Dieses Thema behandelt die Zeichen, den Untersuchungsplan, den die großen Fachgesellschaften empfehlen, und die Fragen für den Termin.

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Cover von „Sehprobleme bei Kindern“, zweite Auflage
Dieses Thema im Buch Kapitel 3, Kapitel 13 · Sehprobleme bei Kindern Die vollständige Darstellung mit den Evidenztabellen und den Wochenplänen.
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