Thema 04 von 08
Warnzeichen und Augenuntersuchungen
Niemand sagt Bescheid, dass er die Tafel nicht mehr sieht. Die Zeichen sind leise, und ein Screening ist ein Netz mit Löchern.
Die Kurzfassung
Kinder sagen selten, dass die Welt unscharf ist, denn sie wissen nicht, dass sie scharf sein sollte. Die Zeichen sind indirekt: nah heranrücken, Augen zusammenkneifen, den Kopf schief halten, Reiben, beim Lesen die Zeile verlieren, ein Einbruch der Schulleistungen. Einige Zeichen – ein schielendes Auge nach etwa dem vierten Lebensmonat, eine weiße Pupille auf Fotos, plötzliche Schmerzen oder Lichtempfindlichkeit – bedeuten einen Termin noch diese Woche, nicht erst bei der nächsten Vorsorge. Screenings in Praxis, Kita oder Schule finden manche Probleme und übersehen andere, besonders Weitsichtigkeit und Astigmatismus; ein bestandenes Screening ist deshalb keine Untersuchung. Dieses Thema behandelt die Zeichen, den Untersuchungsplan, den die großen Fachgesellschaften empfehlen, und die Fragen für den Termin.
Alle Artikel zu diesem Thema
In Lesereihenfolge, redaktionell sortiert – nicht das Neueste zuerst